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BLOG TIPPS

DO WHAT YOU LOVE. Warum wir mehr das tun sollten, was wir wirklich möchten.

DoWhatYouLove

„Die Realität anderer ist nicht unsere eigene.“

Wie oft haben wir etwas nicht getan, weil irgendwer uns im Weg stand? Und wie oft haben wir das bereut? Einfach mal das tun, was man möchte und worauf man Lust hat kann sehr befreiend sein. Und damit meine ich nicht, die nächste Bank zu überfallen weil ihr gerne eine Millionen auf dem Konto hättet 😉 oder plötzlich alles aus einer Laune heraus hinzuschmeißen, weil ihr Lust auf ein neues Leben habt. Ein paar Schritte in eine neue Richtung zu gehen, das eröffnet oft so viele Möglichkeiten. Und kleine Schritte am Anfang reichen völlig aus. Ihr müsste keine Berge versetzen, ihr müsst nur anfangen. Viele kleine Schritte setzten sich irgendwann zu einem Großen zusammen. Darum soll es heute gehen. Um ein Thema, das vielleicht auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit Bloggen zutun hat. Auf den Zweiten allerdings schon.

Fast egal, was andere sagen.

In letzter Zeit habe ich mit einigen Leuten gesprochen, die überlegen einen Youtube-Kanal zu starten, sich aber bisher nicht getraut haben. Einige haben sogar schon einen Blog, führen diesen aber eher nebenbei ganz still und heimlich und erzählen kaum jemandem davon. Alles aus Angst davor, was andere darüber denken oder sagen könnten. Klingt für dich total unverständlich? Dann ist dieser Beitrag vielleicht nicht so relevant für dich. Mir persönlich kommen solche Gedanken vor allem aus der Anfangszeit von elenasmakeup bekannt vor. Mittlerweile habe ich sie zum Glück größtenteils überwunden und es liegt mir deshalb sehr am Herzen, diesen Beitrag zu schreiben. Ich möchte heute allen Zweiflern die Zweifel aus dem Weg räumen und euch erzählen, weshalb ihr meiner Meinung nach lieber heute statt morgen das tun solltet, worauf ihr Lust habt.

Bevor ich loslege möchte ich eine Sache vorweg loswerden. Grunsätzlich möchte ich mit diesem Artikel nicht sagen: Es ist völlig egal was andere sagen, egal in welcher Situation, alles egal! Es ist durchaus wichtig, sich ab und zu die Meinung anderer anzuhören und sie zu reflektieren. Vor allem wenn es Tipps oder Anregungen sind, die uns wirklich weiter bringen. Es geht mir in diesem Beitrage eher um die Angst davor, was andere sagen könnten und darum, seinen Plan nicht sofort über Bord zu werfen oder sich zu verstecken, nur weil einer mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommt.

Einen Blog oder einen Youtubekanal zu pflegen und aufzubauen ist nicht einfach. Vor allem am Anfang, wenn man noch kein Feeback bekommt oder seine eigenen Bilder / Videos noch nicht professionell genug findet, kommt man schnell ins Zweifeln. Häufig kommt dabei auch die Frage auf, was andere wohl denken werden, wenn sie auf dem eigenen Blog / Kanal landen. Vor allem denkt man dabei an die Personen, die einen persönlich kennen. Das Ganze kann in einer regelrechten Heimlichtuerei enden, mit der Angst davor, „entdeckt“ zu werden, oder die Gedanken hindern einen sogar so sehr, dass man überhaupt nicht anfängt. Wenn ihr diesen Punkt nicht überwindet, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich nicht viel in eurem Vorhaben voran kommen.

Auch ich hatte mit dem Anfang meine Probleme. Ich habe mich lange nicht getraut zu bloggen, obwohl ich gerne wollte. Das bereue ich heute etwas, denn ich hätte gerne schon früher begonnnen, dann wäre ich jetzt vielleicht sogar schon weiter. Das kann ich heute aber nicht mehr rückgängig machen, deshalb konzentriere ich mich darauf, das Beste aus dem zu machen, was ich habe.

Nachdem ich meinen Blog gestartet hatte, habe ich erstmal kaum jemanden auf die Nase gebunden, was ich da vorhabe. Das finde ich okay, denn grade am Anfang ist es eventuell leichter ohne die Kommentare der anderen zu starten. Nach und nach wird es aber passieren, dass die Leute auf euren Blog aufmerksam werden, vor allem die, die euch persönlich kennen. Habt keine Angst davor, es wird sowieso passieren. Ich wurde immer öfter darauf angesprochen und es war mir am Anfang wirklich ein wenig unangenehm. Ich habe aber sehr viel positives Feedback bekommen und die meisten Leute aus meinem Umfeld haben echtes Interesse an der Sache gezeigt, sogar mehr als ich erwartet hatte. Natürlich waren auch einige dabei, die mich gefragt haben, was mir das Ganze bringt und ob das nicht etwas sinnlos sei, was ich da mache. Ich bin heute auch über diese Kommentare froh, sie haben mich angespornt und meinen „jetzt zeige ich es euch erst recht“-Willen aktiviert.

Ich bin mir sicher, dass es auch heute noch viele Leute gibt, die hinter meinem Rücken reden und nicht nur positiv. Die Kunst ist es, das auszublenden. Wenn ihr euch ständig Gedanken darüber macht, was andere denken oder sagen könnten, dann steht euch das unglaublich im Weg. Ihr werdet euer Handeln danach ausrichten und das ist meiner Meinung nach Gift für jeglichen kreativen Prozess und für jede Entwicklung. Dabei wird das Gerede der anderen eure Situation gar nicht verändern, wenn ihr das nicht zulasst. Da wo ihr grade steht oder sitzt wird sich rein gar nichts verändern, weil irgendwo am anderen Ende der Stadt oder Welt jemand etwas Negatives über euch sagt. Eure Situation wird sich verändern, weil ihr etwas tut oder wird sich eben nicht verändern, weil ihr nichts tut.

Natürlich höre ich auch auf den Rat von Freunden und Familie und denke über das Feedback nach, aber wenn ich mir alles zu Herzen nehmen würde, jede Bemerkung oder jeden kritischen Blick, würde mich das verrückt machen.

Ich bin der Meinung, dass wir uns frei machen sollten von der Angst davor, was andere über uns denken und von den Lieblingssätzen der breiten Masse wie „Das bringt sowieso nichts. Das ist nicht sicher genug. Das ist heutzutage sehr schwierig, in dieser Richtung Erfolg zu haben.“ Die meisten Menschen verstecken sich hinter solchen Sätzen und erzählen, was sie alles machen würden, wenn das und das nicht wäre. Sie erzählen meist ein Leben lang, was sie gerne verändern würden, gehen aber nie den ersten Schritt. Und sie kommen nie dort an, wo sie hin möchten. Was sie sich selbst nicht zutrauen, das trauen sie dir erst recht nicht zu. Unterbewusst haben diese Leute manchmal auch Angst, dass du vielleicht doch das schaffen könntest, woran sie nicht glauben. Das würde ihre Realität in Frage stellen. Deshalb werden einige aus deinem Umfeld vielleicht versuchen dir etwas auszureden bevor du anfängst und es madig zu machen, nachdem du angefangen hast. Lass diese Leute unbedingt hinter dir oder schalte auf Durchzug, falls sie dir gegenüber nur Kritik äußern, die überhaupt nicht konstruktiv ist.

Wenn du einen Blog starten möchtest oder irgendetwas anderes, das du liebst, dann trenn dich von dem Gedanken, was andere darüber sagen werden.

Sie werden sowieso über dich reden, egal was du tust. Menschen, die über andere schlecht reden möchten, werden das immer tun und sie werden immer etwas finden, ganz egal was wir machen. Lass sie reden, mach dein Ding und trenn dich von deiner Angst vor der Meinung anderer. Die Realität von anderen ist nicht unsere eigene und die eigenen Träume sind auch nicht die Träume anderer. Es ist deshalb sehr wichtig, sich von Leuten abzugrenzen, die uns negativ beeinflussen, finde ich.

Und letztendlich habe ich sogar die Erfahrung gemacht, dass die Leute meist viel positiver reagieren, als du es vielleicht vermutest. Häufig sind es nur unsere eigenen Gedanken und Ängste, die uns hindern und von etwas abhalten. Es wird natürlich immer Zweifler und Skeptiker um uns herum geben, aber es wird auch jede Menge Bewunderer und Unterstützer geben. Finde sie, umgib dich mit ihnen und lass alle Nörgler hinter dir. 

Wie denkt ihr über das Thema? Habt ihr auch manchmal solche Gedanken?

FromWhereIStand

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8 Comments

  • Reply Julia

    Ja, diese Gedanken kenne ich nur zu gut. Ich habe jetzt erst relativ neu mit meinem Blog begonnen und hatte auch Bedenken, was wohl andere sagen. Daher wussten das am Anfang nur mein Freund und meine beste Freundin. Dann habe ich erstmal ein paar Bloginhalte aufgebaut, und ihn erstmal laufen lassen. Sonntag habe ich dann eine Facebookseite erstellt, und gestern weitere Freunde eingeweiht. Ich hatte zwar etwas „Angst“, was die anderen wohl sagen (nicht unbedingt, was meine Freunde sagen, aber andere Menschen, die ich kenne), aber einen Blog schreibt man ja, damit er gelesen wird. Wie es sich entwickeln wird, kann ich jetzt ja natürlich noch nicht sagen, aber ich bin inzwischen eigentlich ganz positiv 🙂

    November 16, 2016 at 9:56 pm
  • 1 2

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